DIE PRESSE


2005:

Bericht des Hilpoltsteiner Kurier vom 18.08.05 zum Deutschen Meistertitel über die Mitteldistanz (PDF, in einem neuen Fenster)

 

Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung vom 16.8.05:




 

Bericht der Nürnberger Zeitung vom 16.8.05:

Überraschungscoup perfekt

DM-Titel an Rother Michael Hofmann

NÜRNBERG — Auch am Tag danach konnte es Michael Hofmann kaum glauben: Der 24-jährige Rother düpierte bei der Internationalen Deutschen Triathlon-Meisterschaft auf der Mitteldistanz in Kulmbach die versammelte Konkurrenz und holte sich überraschend den Titel.

„Mit dem Sieg habe ich nie gerechnet. Ich bin nur dahin gefahren, um mich einem kleinen Formtest zu unterziehen“, sagte Hofmann, der hinter dem Kandier Luke Dragstra und dem Ukrainer Viktor Zyemtsew als bester Deutscher ins Ziel kam und somit zu unerwarteten Meisterehren kam.

Sämtliche weitere geplante Rennen hat Hofmann nach dem größten Erfolg seiner Karriere ad acta gelegt. „Das war der goldene Saisonabschluss. Diese Leistung kann ich nicht toppen“, freute sich Hofmann, der vor der DM wegen Knieproblemen sein Trainingspensum einschränken musste.

Umso erstaunlicher war es, wie gut er sich im Wettkampf zurechtfand. Nach 2,2 km Schwimmen lag Hofmann auf Platz fünf, nur wenig später übernahm er auf der 90 km langen Radstrecke zusammen mit Dragstra die Führung. Fünf Minuten Vorsprung fuhr das Duo heraus, ehe es zum Abschluss über die Laufstrecke 21,1 km nochmal richtig eng wurde.

„Ich muss um mein Leben laufen“, meinte Hofmann, als ihn der Ukrainer überholt und er realisiert hatte, dass er auf dem Weg zum DM-Triumph ist. Doch dann kam Topfavorit Markus Forster immer näher. Als beide fast zeitgleich auf die Zielgerade einbogen, rettete Hofmann mit einem unwiderstehlichen Spurt vier Sekunden Vorsprung ins Ziel. Wenn er heute zum Dienst bei der Feuerwache 2 in Nürnberg erscheint, wird es ein großes Hallo geben. „Da muss ich einen ausgeben“, feixte der Brandmeister, der am Sonntag nichts anbrennen ließ. F. P.

 

Nürnberger Nachrichten vom 4.7.05:




 

Bericht des Hilpoltsteiner Kurier vom 05.07.05 (PDF, in einem neuen Fenster)

 

Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung vom 4.7.05:




 

Bericht des Hilpoltsteiner Kurier vom 04.07.05 (PDF, in einem neuen Fenster)

 

Bericht der Titelseite des Lokalteils der Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung vom 4.7.05:

Roths Festspiele in neuer Qualität

Lokalmatadore schlossen gestern zur Weltspitze auf

Bei den deutschen Triathlon-Festspielen in der fränkischen Hochburg Roth spielte gestern mit Chris Mc Chormack und Belinda Granger erstmals ein australisches Doppel die Hauptrolle. Umjubelt wurden mit Bernd Eichhorn, Michi Hofmann und Dagmar Matthes aber auch drei Lokalmatadore, die sich auf ihren Hausstrecken selbst übertrafen.

Bernd Eichhorn, der Gesamt-Siebte, und Dagmar Matthes, die im Frauenrennen als Viertplatzierte nur knapp den Sprung aufs Treppchen verpasste, stellten mit ihren Zeiten neue Landkreisrekorde auf; Michi Hofmann gewann den Weltmeistertitel der Feuerwehrmänner und gleichzeitig in seiner Altersklasse (unter 25 Jahren) die deutsche Meisterschaft.

Im Sport-Landkreis Roth wurden gestern also Früchte kontinuierlicher Aufbauarbeit geerntet. Zuerst hatte sich der Landkreis als Ausrichter der weltweit größten Triathlon-Veranstaltung einen Namen gemacht, seit gestern nun zählen drei seiner zahlreichen Talente zur Weltspitze. Damit erreicht eine Bewegung, die Detlef Kühnel vor über 20 Jahren angestoßen hatte, eine neue Qualität. Gestern stand der „Vater des Triathlons“ für seinen erkrankten Freund Herbert Walchshöfer noch einmal auf der Kommandobrücke.

Der Wechsel von Kühnels Ironman zu Walchshöfers Challenge hat der Faszination des Triathlons im Landkreis Roth nichts anhaben können. Der gestrige vierte Quelle-Challenge ist das beste Beispiel für diese These. Bei Helfern, deren Treue genauso einmalig ist wie ihr Engagement, und der ungebrochenen Begeisterungsfähigkeit der Bevölkerung eigentlich keine Überraschung. HANS PÜHN

 

Vorbericht zum Quelle Challenge Roth aus der NZ vom 1.7.2005:

Michael Hofmann ist vor der Feuerwehr-WM im Triathlon in guter Form

Das Aushängeschild der Berufsfeuerwehr

Von Markus Kaiser

Schon mit acht Jahren packte ihn diese Faszination, wie das nur bei einem geschehen kann, der im Landkreis Roth aufgewachsen ist. Als kleiner Knirps nahm der Grundschüler im Jahr 1989 an einem Schüler- und Schnuppertriathlon in Roth teil, direkt am Kanal lief er an seinem Heimatort Eichelburg vorbei. Und die Faszination ließ den 24-Jährigen bis heute nicht mehr los. Beim vierten Quelle Challenge Roth am Sonntag, 3. Juli, will der Brandmeister bei der Berufsfeuerwehr Nürnberg ganz oben aufs Treppchen — bei der Weltmeisterschaft der Feuerwehrmänner, die zum zweiten Mal in Folge im Rahmen des Langdistanz-Triathlons ausgetragen wird.

Sieben Minuten und 19 Sekunden fehlten Michael Hofmann im vergangenen Jahr zum WM-Titel. Nach 8:54:28 Stunden kam der Athlet, der für den TSV Roth startet und in der Zwischenzeit in Roth wohnt, nach dem Esten Margus Tamm ins Ziel. „In diesem Jahr will ich es wissen und vor Margus finishen“, kündigt Hofmann an. In den vergangenen Monaten hat der Triathlet deshalb härter trainiert als sonst. „Ich bin richtig an die Belastungsgrenze gegangen“, sagt Hofmann. Zwei Rennen hat der Rother in diesem Jahr schon absolviert: Sowohl beim Duathlon in Altenkunstadt mit einem zweiten Platz als auch beim Kohler Haardman als Dritter hinter den beiden Profis Lothar Leder und Timo Bracht zeigte er, dass in diesem Jahr mit ihm zu rechnen ist.

„Seit 1997 baue ich Stufe um Stufe meine Form auf“, sagt Hofmann. Seitdem vertraut er auf seinen finnischen Trainer Bennie Lindberg, der ebenfalls Vereinsmitglied beim TSV Roth ist. „Behutsam nach vorne zu kommen, ist besser, als wenn man gleich ein ganzes Stockwerk nimmt.“ Mit 24 Jahren bleibt ihm auch die Zeit, denn häufig sind Triathleten erst mit 30 Jahren an ihrem Leistungshöhepunkt angekommen. Michael Hofmann zählt noch zu den jüngeren Athleten, die sich die Option für eine Profikarriere noch offen halten können. Als Beamter könnte er sich beurlauben lassen, um seinen Sport berufsmäßig auszuüben und später wieder zur Feuerwehr zurückzukehren.

Seinen Beruf hat Michael Hofmann ohnehin dem Triathlon zu verdanken, genauso wie auch seine Stelle als Forstwirt zuvor. Seine Eltern hatten den bekannten Triathleten Siggi Ferstl, einen Forstwirt, während des Ironman bei sich beherbergt. Weil Ferstl dem Sohn seiner Gastgeber von diesem Beruf vorschwärmte, begann Michi 1996 mit einer Lehre zum Forstwirt. Später erzählte ihm ein Trainingspartner, der bei der Berufsfeuerwehr arbeitet, von seinem Beruf. Michael Hofmann bewarb sich, schnitt beim sportlichen Einstellungstest mit einem 1000-Meter-Lauf, mit Klimmzügen, Schwimmen und Streckentauchen gut ab, durfte zum schriftlichen Test — und ist seit Juni 2002 bei der Berufsfeuerwehr in Nürnberg. Beim Quelle Challenge nehmen in diesem Jahr auch seine beiden Kollegen Manuel Baerwald und Christian Hacker von der Wache 2 teil. Von der Wache 4 startet zudem Rüdiger Seitz. Alle haben schon mindestens einen Langdistanz-Triathlon hinter sich, doch Favorit — das erkennen sie neidlos an — ist ihr Kollege Michael Hofmann.

Zu seinem Dienst, der um 7.25 Uhr beginnt und jeweils 24 Stunden dauert, fährt der 24-Jährige öfters mit dem Fahrrad von Roth nach Nürnberg. Nach seinem Dienst hat der Brandmeister zwei Tage frei. Die nutzt er zum Rad- und Schwimmtraining. 21 bis 24 Stunden trainiert er so Woche für Woche. In diesem Jahr war er schon zweimal im Trainingslager auf Mallorca. Nun soll das Quälen mit dem WM-Titel und einem Platz unter den besten 15 der Gesamtwertung belohnt werden. Und mit dem besonderen Erlebnis, das nur Roth bietet: „Jeder kennt mich, von jeder Ecke schreien sie ,Michi‘. Den Solarer Berg hochzufahren, ist gigantisch.“ Das motiviert zusätzlich.

Für seinen Kollegen Christian Hacker steht deshalb fest, wer am 3. Juli neuer Feuerwehr-Weltmeister wird: „Michi hat einen Riesensprung gemacht und ist vielleicht etwas ehrgeiziger als Margus Tamm. Wer außer Michi soll denn sonst gewinnen?“

 

Bericht vom Kohler Haardman aus der Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung vom 16.6.2005:

Beim letzten Kilometer den Turbo aktiviert

Michael Hofmann landete beim Kohler „Haardman“ auf Rang drei — Spannendes Laufduell

ROTH (aar) - Bei der zweiten Tempoverschärfung von Michael Hofmann, einen Kilometer vor dem Ziel, konnte sein Kontrahent nicht mehr kontern. 20 Sekunden Vorspung hatte der junge Triathlon-Crack des TSV Roth am Ende auf den Lokalmatadoren Heiko Tewes und konnte damit über den dritten Platz beim Kohler „Haardman“ jubeln. Vor dem schnellen Feuerwehrmann aus Mittelfranken lagen nur noch die Topstars Lother Leder und Timo Bracht.

3:55:48 Stunden benötigte Hofmann für den Mitteldistanz-Triathlon über zwei Kilometer Schwimmen, 80 Kilometer Rad fahren und 24 Kilometer Laufen, er lag damit nur sieben Minuten hinter Sieger Leder, der drei Wochen vor dem Quelle Challenge offensichtlich wieder in Topform ist. Auch „Michi“ Hofmann konnte mit seiner Generalprobe für den Challenge am 3. Juli rundum zufrieden sein. Der 24-jährige Dreikämpfer des TSV Roth hatte bei dem Wettkampf im Ruhrpott eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass es für ihn bis zur deutschen Spitze kein allzu langer Weg mehr ist.

Beim Schwimmen musste Hofmann zwar die Spitzengruppe mit Bracht und Leder ziehen lassen, kam aber mit seiner Zeit von 22:04 Minuten nur eine halbe Minute hinter Bracht aus dem Wasser und ging dank schnellem Wechsel gemeinsam mit dem Zweitplatzierten auf die Radstrecke. Dort gab Bracht allerdings dermaßen Gas, dass Hofmann ihn nach einigen Kilometern ziehen ließ.

Nach 2:00:33 Stunden stellte der TSVler seine Rennmaschine wieder ab und wechselte als Vierter auf die Laufstrecke. Dort konnte er nach sechs Kilometern auf Heiko Tewes auflaufen, worauf sich ein hoch spannendes Duell zwischen den beiden Kontrahenten entwickelte. Tewes machte zwar den Vorschlag, gemeinsam ins Ziel einzulaufen, doch darauf wollte sich Hofmann nicht einlassen. „In Roth ist er noch an mir vorbei gezogen. Heute wollte ich es wissen: Er oder ich“, begründete der Vizeweltmeister der Feuerwehrleute seine Strategie.

Gegenseitig belauert

Und so belauerten sich der Rother und sein Gegenspieler aus Oer-Erkenschwick mehr als 15 Kilometer lang und versuchten sich durch Rhythmuswechsel aus dem Takt zu bringen. Drei Kilometer vor dem Ziel schaltete Michael Hofmann einen Gang höher, doch da konnte Tewes noch mithalten. Bei der erneuten Tempoverschärfung Hofmanns auf dem letzten Kilometer musste er jedoch kapitulieren. 1:33:37 Stunden war die Zeit des Rothers für den Laufsplit, sein Gegenspieler benötigte 37 Sekunden mehr für die 24 abschließenden Kilometer.

Insgesamt 800 Teilnehmer aus zwölf verschiedenen Nationen waren bei der vierten Auflage des Kohler Haardman vertreten, etwa ein Viertel davon hatte für die Mitteldistanzstrecke gemeldet. Bei den Frauen siegte Belinda Granger aus Australien vor Heike Funk und der Italienerin Edith Niederfriniger. Nicole Leder musste auf der Radstrecke aufgeben.

 

Bericht vom Duathlon Altenkunstadt (15.05.05)


 

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